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Synagogen

Die erste „Schul“ war wohl ein einzelner Raum, der bestimmten Anforderungen entsprechen musste, um einen richtigen Gottesdienst feiern zu können. Dieser befand sich von 1684 bis 1734 im inzwischen wohl ältesten Haus von Mönchsdeggingen, das 1542 in schönem Fachwerk erbaut wurde und noch heute so in der Albstraße 20 steht. Eine Gedenktafel erinnert am ehemaligen ersten Synagogengebäude an dessen einstige Nutzung.

Von der zweiten und dritten Synagoge gibt es heute keine Überreste mehr. An deren Stellen der Römerstraße 11, befindet sich heute ein Gartengelände. Seit 2005 steht an dieser Stelle ein Gedenkstein mit folgender Inschrift:

„In diesem Obstgarten Hs. Nr. 52 alter Ordnung stand von 1734 bis 1828 die zweite und von 1828 bis 1879 die dritte Synagoge der im letztgenannten Jahre aufgelösten Israelitischen Kultusgemeinde Deggingen“.

(Quelle: Chronik 1000 Jahre Mönchsdeggingen; Judengeschichte; Ulrike Brödel, 2007)

 

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