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Mönchsdeggingen

 Moenchsdeggingen 02

   Mönchsdeggingen

          Moenchsdeggingen Luftbild 01
             
 Einwohner  Stand 31.12.2015 737            
 Gegründet   1007            
 Lage (geografisch)  48° 47' N, 10 ° 35' O              
                 
                 
                 
                  Luftbild Mönchsdeggingen (2014)
                  mit besonderem Dank an Martin Wiedemann und Hans Bergdolt
                  © Hans Bergdolt

Geschichte (Auszüge aus der Dorfchronik):

  • Liegt am südlichsten Rand des Rieses an einer waldigen Höhe, dem "Buchberg". Es gehört wie alle auf „ingen“ und „heim“ endenden Ortschaften zu den ältesten Gemeinden und soll, wie aus vorgeschichtlichen Funden aus dem 4. Jahrhundert zu schließen ist, in jener Zeit aus alemannisch-fränkischen Einzelgehöften entstanden sein
  • Erste urkundliche Erwähnung erstmals im Jahre 1007 als „Tecgingun“ im Gau „Riezzin“. Um diese Zeit existierte schon ein Kloster am Ort, das seit 1347 mit den Grafen von Oettingen und später dem katholischen Fürstentum Oettingen-Wallerstein verbunden war. Ort und
    Kloster waren jedoch durch zwei verschiedene Linien des Hauses Oettingen beherrscht. 1802 wurde das Kloster aufgelöst. Mit der Rheinbundakte 1806 kamen der Ort und das säkularisierte Kloster zu Bayern. 1818 entstand die heutige politische Gemeinde. 1950 übernahm die Kongregation der Missionare von Mariannhill die alten Klostergebäude als Noviziat für die angehenden Priester.
  • Erste jüdische Familien, die ab 1684 in Mönchsdeggingen Aufnahme gefunden haben, kamen aus Höchstädt
  • Der letzte Jude verließ Mönchsdeggingen im Jahre 1879
  • Die Gemeinde Mönchsdeggingen besteht seit der Gebietsreform der 70-iger Jahre neben dem Hauptort Mönchsdeggingen aus den sechs Ortsteilen Mönchsdeggingen, Merzingen, Rohrbach, Schaffhausen, Untermagerbein und Ziswingen

 

Jüngere Geschicht

  • 1965 Bau der Haupt- und Grundschule Mönchsdeggingen (Höchsstand 750 Schüler im Jahre 1970)
  • 1966 Bau der "Johann Klingler Sportanlagen", dank der Mithilfe einer Pioniereinheit der U.S. Armee
  • Über 20 Jahre "Alliierte Freundschaftstage" in Mönchsdeggingen (von Pater Gerhard Staude ins Leben gerufen) mit Soldaten aus Amerika, Frankreich und Deutschland
  • Im gleichen Zeitraum "SPOG" (Spiel ohne Grenzen) bis in die heutigen Tage
  • 1974 / 1975 Bau des Freizeitzentrums"Almarin", Betrieb bis ins Jahr 2010
  • Volkswandertage des TSV Mönchsdeggingen

 

 Der Dorfname im Laufe der Geschichte:


1007 Tecgingun
1016 Teggingen
1180 Tegking
1505 Degking, Deckhingen
1520 Deckhing, Decking
1537 Degkingen
1636 Döckhingen
1637 Döggingen
1667 Degging, Münchsdeggingen Döcking, Degging, M.Degging
1673 Mönchs Döggingen, M.Döggingen
1715 Degingen
1761 Deckingen
1890 Deggingen
1930 Mönchsdeggingen
(Liste nicht vollständig)

 

 

 

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